Besenputz

Der Begriff Besenputze fasst unterschiedliche Strukturen zusammen. Ihre Gemeinsamkeit besteht in der Verwendung eines Besens, um die Oberfläche zu gestalten. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten den Besen zu bewegen, so zum Beispiel Schlagen, Streichen, Ziehen oder Drücken. Im Historismus und im Jugendstil wurde diese Putzart besonders häufig angewandt.

Um eine Fassade mithilfe eines Besenputzes zu gestalten, wird zunächst ein Renovierputz grob mit einem rostfreien Stahltraufel aufgezogen und so eine erste Kontaktschicht mit dem Untergrund hergestellt. Ein grober zweiter nass-in-feucht-Aufstrich dient dazu, die gewünschte Stärke des Putzes zu erreichen. Anschließend wird der frische Mörtel mit einem Rutenbesen abgezogen. Für ein optimales Ergebnis sollte dieser eine möglichst breite, ebene Zugfläche gewährleisten.